Longfalls Schmiede

Anlässlich des im Juni stattfindenen Styrodur-Workshops beim Asgard Aschaffenburg e.V. habe ich angefangen meine Schmiede für Longfall zu bauen – ein Bauprojekt, dass ich schon seit einiger Zeit im Kopf hatte. Jetzt ist der Rohbau endlich fertig gestellt.

Für diejenigen, denen Longfall nichts sagt: Das ist die große Piratenstadt, in der das Fantasy-Tabletop-Spiel Freebooters Fate spielt. Wobei ich die Schmiede nicht unbedingt auf das Piratensetting abgestimmt habe. Eigentlich ist die Schmiede recht generisch und könnte daher auch für andere Fantasy- oder gar historische Settings verwendet werden. Ich muss zugeben, dass ich mich beim Bau der Schmiede sehr stark von der mittlerweile nicht mehr verfügbaren “Blacksmith Forge” von Tabletop-World habe inspirieren lassen. Ich denke das Vorbild lässt sich nur schwer verleugnen. Lediglich den Schmiedebereich habe ich etwas ausgebaut und das Dach des Hauses etwas flacher gestaltet. Das Haus ist auf zwei Etagen bespielbar. So lassen sich die erste Etage und das Dach abnehmen sowie das Dach des Schmiedebereichs. Schindeln, Mauersteine und die Balken des Fachwerks sind einzeln ausgeschnitten, aufgeklebt und strukturiert worden. Innen kamen fertig strukturierte Styrodurplatten von Gerad Boom – Shifting Lands zum Einsatz. Von Shifting Lands stammen ebenfalls die gelaserten Holzfenster, die ich wärmstens empfehlen kann. Für alle Holzelemente nutzte ich pinkes Styrodur bzw. Austrotherm. Dieses scheint etwas feinporiger und damit fester zu sein als Styrodur. Jedenfalls sehen Holzelemente durch schärfere Kanten und Strukturen in meinen Augen realistischer aus. Das Geländer habe ich durch Stecknadeln zusätzlich “gestiftet”. Dadurch wird das Geländer stabiler und lässt sich nicht so leicht von der Treppe lösen.

Auch an diesem Projekt saß ich geschätzt wieder gute 30-40 Arbeitsstunden dran. Sicherlich nicht so lange wie bei meinem Leuchtturm, aber lange genug, um froh zu sein, dass ich endlich mal fertig bin damit. Als nächstes folgt die Bemalung und Bestückung der Schmiede mit diversen Utensilien, die ein Schmied eben so braucht.
Ach ja und als kleines Nebenprojekt habe ich zusätzlich noch ein kleines Klohäuschen mit beweglicher Tür gebaut. Als Schnarniere dienten mir zwei kleine Heftklammern und ein Streifen dünne Pappe. Ich bin zwar nicht so sehr mit der Lösung zufrieden, da die Scharniere optisch noch sehr dominant sind, aber für das “Gimmick” ganz ok.

 

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